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News aus Tourismusbranche


2008 Kreuzfahrt-Boom

Auch in diesem Jahr sorgen die Reedereien für Nachschub auf hoher See. So stechen 2008 10 neue Schiffe in See, darunter die Independence of the Seas, die Carnival Solstice und die AIDA Bella. Neben neuen Schiffen sorgt auch das Angebot an zunehmend exotischen Routen wie z.B. Kreuzfahrten in Südostasien oder auf dem Amazonas für steigende Gästezahlen bei Kreuzfahrt-Reisen.

Kreuzfahrten liegen auch bei deutschen Urlaubern voll im Trend. Das bestätigen rund 50% der vom Urlauberforum Votello.de befragten Urlauber. Davon haben 30% bereits konkrete Reiseabsichten und 16,7% planen eine Kreuzfahrt zum Beispiel im Mittelmeer, in Nord- und Ostsee oder in der Karibik zu unternehmen. Und auch die Fachpresse kommuniziert, dass sich in den letzen zehn Jahren die Zahl deutscher Kreuzfahrtgäste mehr als verdoppelt hat.

 

Reisebuchung: Internet überholt Reisebüros

43,5% der Lastminute-Reisen wurden 2007 von den Deutschen online gebucht. Im Vorjahr betrug dieser Wert 39,5%. Damit hat das Internet bei der Reisebuchung die Reisebüros überholt. Insgesamt verreisten 2007 19,6 Mio Deutsche "last-minute" und gaben dafür 12,1 Milliarden Euro aus, so die Studie "Last-Minute-Reisen 2007" von Ulysses Management. Das Unternehmen hat für die repräsentative Last-Minute-Studie mehr als 1.000 Deutsche über 14 Jahre befragt.

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Mountainbike Weltmeisterschaften im Val di Sole

Vom 15. bis 22. Juni 2008 finden im Val di Sole im Nordwesten des Trentino wieder die Mountainbike-Weltmeisterschaften statt. Hier messen sich die weltbesten Bike-Profis auf einem anspruchsvollen Parcours. Anders als in den Jahren zuvor, kommt den Meisterschaften 2008 eine besondere Bedeutung zu: Zwei Monate vor den Olympischen Spielen in China ist es das wichtigste Rennen, um sich auf diese Wettkämpfe vorzubereiten.

Die ins­gesamt vier Disziplinen versprechen ein großes Schauspiel auf zwei Rädern. Besondere Aufmerksamkeit werden die beiden „Cross Country“ Rennen auf sich ziehen. Die sogenannte klassische Mountainbike-Disziplin auf unebenem Gelände stellt für jeden Teilnehmer einen letzten Test vor dem großen olympischen Ereignis in Peking dar. Doch auch die anderen drei Disziplinen haben es in sich. Beim „Downhill“ – einem Rennen auf Zeit – beweisen die Biker mit spektakulären Sprüngen auf Abfahrten und Abhängen mit eingebauten Rampen ihr Können. Der „Trial“ ist die Spezialität für alle Akrobaten unter den Fahrern. Großartige Sprünge und Gleichgewichtsübungen beeindrucken jedes Mal aufs Neue das Publikum. Beim „4Cross“ messen gleich vier Athleten gleichzeitig und um die Wette ihre Kräfte.

Die Streckenführung wurde in diesem Jahr neu gestaltet und verstärkt an die Bedürfnisse der Biker angepasst ohne jedoch ihren Charakter zu verändern. Denn das außergewöhnliche Naturerlebnis haben nach wie vor alle Etappen gemein. Mal extrem schnell und eben, dann wieder bergig und heikel verlangen die unterschiedlichen Etappen den Teilnehmern Einiges ab. Insbesondere die „4Cross“-Strecke stellt eine Herausforderung dar: Auf einer Länge von 450 Meter und einem Gefälle von über 70 Metern erwarten die Radsportler mindestens 15 Sprünge – ein Highlight auch für die Zuschauer, die vom Hang aus, die gesamte Distanz überblicken können. (c&c)

Wassersport in Friesland

Ein frischer Wind wirft sich in die knatternden Segel, rauschend nimmt das Schiff Fahrt auf und in der Gischt spiegelt sich die Sonne. Der perfekte Tag für eine Bootstour auf den Friesischen Seen! Auf den Wellen schwimmen die Alltagssorgen weit weg. Wasserratten wissen, warum sie sich in Friesland so wohl fühlen. Die niederländische Provinz ist nicht ohne Grund das Reiseziel zahlreicher Hobbykapitäne. Hier befindet sich das größte Gebiet miteinander verbundener Binnenseen Europas. Auf den Kanälen, den wunderschönen Seen oder dem IJsselmeer lassen sich die die schönsten Fleckchen Friesland am besten erkunden.

Auch die Friesen selbst sind am liebsten mit dem Boot auf den zahlreichen Wasserwegen unterwegs. Verschiedene Routen präsentieren die schönsten Ecken. So führt die Turfroute durch eine Landschaft mit kleinen Schleusen und Brücken, vorbei an abwechslungsreicher Natur mit endlosen Radwegen und beschaulichen Dörfern. Die Mühlenroute durchquert den seenreichen Südwesten der Provinz, der zu Recht die Bezeichnung Wasserland verdient. Von den unzähligen Seen und Kanälen aus haben Skipper eine fantastische Aussicht auf die flache Landschaft. Zwischendurch empfehlen sich Stopps in den vielen altehrwürdigen Ortschaften und Mühlen entlang des Weges. Wasserkarten sind bei einer Bootstour ein unbedingtes Muss. Sie sind in den örtlichen Tourismusbüros in Friesland und über den niederländischen ADAC, den ANWB, erhältlich.

Wer die Region vom Wasser aus bewundern will, ohne dabei selbst das Ruder in die Hand zu nehmen, hat die große Auswahl. Es gibt zahlreiche Anbieter, die für unvergessliche Tage auf dem Wasser sorgen – vom komfortablen Rundfahrtboot bis zum authentischen Segelschiff. Am besten sucht man sich einen schönen Platz an Deck, lehnt sich entspannt zurück und genießt das Plätschern des Wassers.

Generation 50plus ist Motor des Tourismus

50plus Hotels ist die erste Hotelkooperation Europas, die mit klarem Qualitätsversprechen auf den Reisemarkt der “Best Ager” zugeht. Gäste ab 50 Jahren sind zunehmend anspruchsvoller mit wandelnden Urlaubswünschen. “Träume leben” ist deshalb das Motto, unter dem die 50plus Hotels künftig noch individueller auf die Ansprüche und Sehnsüchte eingehen - mit inspirierenden Urlaubsideen und genussvollen Programmen. “Wir begleiten Gäste bei ihrer Suche nach Urlaubsträumen”, so 50plus Hotels-Initiator Hermann Paschinger aus Österreich bei der Konferenz 50plus-Tourismus anlässlich der ITB Berlin, “gerade im Urlaub ist Gelegenheit, sich alte Träume und neue Sehnsüchte zu erfüllen.”

“Das Urlaubsverhalten aus der Lebensmitte ist prägend für das Urlaubsverhalten im Alter”, beschreibt Prof. Dr. Martin Lohmann, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (N.I.T.) in Kiel, “die Daten der aktuellen Reiseanalyse der F.U.R. machen die Dynamik des Urlaubsreiseverhaltens der Best Ager deutlich. Diese haben unter anderem die höchste Reisehäufigkeit und die Urlaubsausgaben liegen deutlich über dem Durchschnitt aller Touristen. Die Generation 50plus nutzt Vor- und Nachsaisonen besser als Hauptreisezeiten. Hotels müssen sich um diese anspruchsvolleren Gäste bemühen und ihr Angebot auf einzelne 50plus-Gästesegmente ausrichten.

In Deutschland und Südtirol treten neben Österreich Hotels mit gleicher Qualitätsphilosophie als “50plus Hotels” gemeinsam auf, Hotelkooperationen in der Schweiz und in Spanien sind im Aufbau. Unsere Spezialthemen in Südtirol sind “Wandern&Natur”, “Sport&Aktiv”, “Wellness&Vital” und “Kultur&Genuss”, so Dr. Maria Gufler, 50plus Hotels Südtirol-Marketingleiterin. In Deutschland bemüht sich nach Mag. Katja Remus, Marketingleiterin der 50plus Hotels Deutschland, die Hoteliers mit dem Gütesiegel 50plus Hotels Deutschland bei der Weiterentwicklung ihrer Qualität zu unterstützen.

Flughafenautobahn nach Berlin-Schönefeld eröffnet

“Die heutige Autobahneröffnung macht den Flughafen Schönefeld endgültig zum City-Airport für die deutsche Hauptstadt Berlin“, sagte Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz. „Unsere Fluggäste biegen jetzt von der Autobahn direkt zum Terminal ab – komfortabler geht es nicht. Die Fahrzeit zwischen Kudamm und Schönefeld verkürzt sich auf 25 Minuten. Ich bin mir sicher: Die Autobahneröffnung wird dem Flughafen Schönefeld einen neuerlichen Popularitätsschub geben.”

Das heute eröffnete letzte 700 Meter lange Stück der Flughafenautobahn A113 schließt die letzte Lücke zwischen Berliner Stadtautobahn A111 und die A113 bei Walterdorf/Schönefelder Kreuz. Schönefeld ist ab jetzt nicht nur schnell mit der S-Bahn und dem Regionalexpress zu erreichen – der Flughafen verfügt ab sofort auch über eine eigene Autobahnabfahrt. Gleichzeitig wird mit dem Lückenschluss der neue Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International BBI ab 2011 optimal an das Autobahnnetz angebunden.

Die Bauarbeiten an dem letzten Autobahnteilstück hatten im Dezember 2007 begonnen. Dem 700 Meter langen Stück musste die alte Schönefelder Nordbahn weichen, die Ende November letzten Jahres offiziell außer Betrieb genommen wurde. (berlin-airport)

   
 

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